Sie ist zurück und gibt noch weniger einen F*ck als je zuvor: Slayyyter hat ihr drittes Studioalbum «WOR$T GIRL IN AMERICA» veröffentlicht – und ironischerweise ist es ihre bis dato beste Arbeit. Schon auf ihren früheren Projekten präsentierte uns Catherine Grace Garner, so Slayyyters bürgerlicher Name, eine unwiderstehliche Mischung aus Glamour und Schmutz. Diese Balance perfektioniert sie nun geradezu. Die Kunst, jede Menge F*cks zu geben, aber so zu klingen, als sei einem alles egal, muss man beherrschen – und Garner beherrscht sie besser als fast alle anderen.
Ein bisschen Chaos muss eben sein. Musikalisch ist «WOR$T GIRL IN AMERICA» nämlich ein wilder Ritt von treibendem Techno über Electro-House bis hin zu Synthpop. So würde es wohl klingen, wenn Charli XCX, Lady Gaga und Skrillex eine gemeinsame, exzessive Clubnacht verbringen würden.
Mit diesem Album liefert Slayyyter nicht nur den perfekten Soundtrack für die nächste Partynacht, sondern auch einen Trip, der tief in die dunklen Ecken der Popkultur blicken lässt. Es ist ein wilder Ritt, der beweist, dass sich trashiger Pop und musikalische Reife hervorragend ergänzen.