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Sein eigener Chef sein, Arbeiten, wann man will und dabei das grosse Geld verdienen. So einfach ist ein eigenes Unternehmen nicht. In Start-ups steckt viel Energie. Die St.Galler Kantonalbank möchte genau diesen Aufwand belohnen und unterstützen. In einem Wettbewerb um den Startfeld Diamanten.
Beim Wettbewerb dabei sind 39 junge Unternehmen aus der Ostschweiz, 15 davon aus der Kantonshauptstadt. Ab sofort läuft das Online-Voting mit einem Publikumspreis. Wer die meisten Stimmen absahnt, wird mit 2‘500 Franken belohnt. Das Voting läuft vom 2. bis am 27. Februar.
Das Prozedere der Aufnahme
Markus Koch ist Ansprechpartner aus der St.Galler Kantonalbank. Er ist auch Vorjurymitglied in der diesjährigen Auswahl der Finalisten. Die Start-ups haben sich aus den Kantonen St.Gallen, Thurgau, Graubünden und den beiden Appenzell beworben. Markus Koch betont: «Es sind Jungunternehmen vom Gewerbebetrieb bis zum Hightech-Unternehmen dabei.» Teilnahmebedingung ist zudem die Ansässigkeit in der Ostschweiz. Der Start-up-Preis ist ausschliesslich für Unternehmen, welche in der Aufbauphase sind. Das Gründungsdatum muss dabei nach dem 1. Januar 2020 liegen.
Ein Wettbewerb – drei Kategorien:
Die Feinschliff-Phase
In einer zweiten Phase werden diese 39 Unternehmen von einer Vorjury «durchgeleuchtet». Ende Februar wird bestimmt, wer in die «Feinschliff-Phase» aufgenommen wird. In drei Modulen – Geschäftsmodell, Organisation & Recht sowie Finanzen – können sich die jungen Unternehmen weiterentwickeln. Dabei werden sie von einem Fachteam unterstützt.
Prominente Jurymitglieder
Ab Mai präsentieren die Start-ups ihre Konzepte vor einer Jury. Diese besteht aus bekannten Gesichtern. Unter anderem Maria Pappa (Stadtpräsidentin St.Gallen), Christian Schmid (Präsident und Geschäftsleitung, St.Galler Kantonalbank AG) und Bettina Hein Göldi (Jurorin «Die Höhle der Löwen»). Der Gewinner des Rohdiamanten- und Diamantenpreises wird am 3. Juli bekannt gegeben.
Ein Start-up aus St.Gallen, Saley, hatten wir im Interview.
Delia Tiefenauer, 06.02.2026