An Halloween machte die Kantonspolizei St.Gallen auf sich aufmerksam, mit sogenannten «Memes». Das Ziel dahinter war, die Jugendlichen erreichen, sodass sie keine Straftaten begehen. Denn jährlich kommt es an Halloween zu verschiedenen Sachbeschädigungen.
An Halloween haben die Häuser jeweils einen schweren Stand. Sie werden mit Eiern, Tomaten, WC-Papier oder Rasierschaum beworfen und beschmutzt. Um genau das zu verhindern, postete die Kantonspolizei St.Gallen «Memes» auf den Social-Media-Kanälen. Das Ziel dahinter war, die Jugendlichen von den Straftaten abzuhalten, die an Halloween jährlich vorkommen. Diese Idee hatte die Kantonspolizei bereits im Jahr 2020 und lancierte es auch in diesem Jahr wieder. «Jedes Jahr überlegen wir, wie wir die Jugendliche am besten erreichen können. Wir sind dann über die Memes gestolpert und haben diese selbst mit dem Team erstellt und publiziert », sagt der Polizeisprecher Pascal Häderli.
Werden «Memes» zur Gewohnheit?
Allgemein zog die St.Galler Kantonspolizei eine sehr positive Bilanz an Halloween. So sind auch die «Memes» gut angekommen, wie Pascal Häderli sagt: «Auf den Social-Media-Kanälen sind die Rückmeldungen sehr positiv ausgefallen. Die Menschen haben in den Kommentaren geschrieben, dass die Jugendlichen genau solche Posts am ehesten lesen». Ob es auch in den nächsten Jahren solche Posts auf Facebook, Twitter oder Instagram gibt, lässt der Polizeisprecher Häderli offen: «Wir werden jährlich abschätzen, bei welchen Themen wir aktiv werden möchten, sei das Halloween oder auch etwas anderes. Wir lassen es uns aber offen.»
Die «Memes» der Kantonspolizei St.Gallen
Erik Schegg, 02.11.2022