Below

Below

Während gerade das Vorgängeralbum «Disease» noch melodischer geprägt war, entscheiden sich Beartooth beziehungsweise Sänger Caleb Shomo, der «Below»  im Alleingang geschrieben, eingespielt und abgemischt hat, auf dieser Platte dazu, noch ein Stückchen härter zu werden und an die Tür zum (Post-)Hardcore nicht nur anzuklopfen, sondern schon einen Fuß zwischen Rahmen und Tür zu stellen. Dennoch wird die Melodik und damit die Eingängigkeit, besonders der Refrains, nicht außenvorgelassen und neben Sing-Along-Parts findet sich eigentlich in jedem Song mindestens ein ohrwurmlastiger Teil. Musikalisch schafft das Album also eine recht angenehm ausgeglichenen Wechsel zwischen schmetternden, härteren Riffs – inklusive waschechten Breakdowns – und gesungenen, eher softeren Parts.

Beartooth schaffen es einmal mehr, Melodik und Härte grandios zu vereinen und trauen sich bei letzterem sogar noch ein bisschen mehr als früher. Emotionalität wird dann wie nebenbei auch noch eingepflegt, obwohl die ja theoretisch sogar das Grundgerüst bildet. Nicht nur die Musik kann umhauen, sondern auch beim genaueren Hinhören einiges entdeckt werden, das einen thematisch und textlich ordentlich erwischen kann.
(Quelle: ALBUM DER WOCHE)

 

Das Album im Stream: 

 

Das Video zur Single «The Past Is Dead»:

Das Video zur Single «Skin»: