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Als Zigaretten noch als gesund galten

Dass Zigaretten einem irgendwann ins Grab bringen, lernt man schon in der Kindheit. Auch Zigarettenwerbung wird heute kaum noch gemacht. Der Nationalrat bespricht trotzdem nochmals das Bundesgesetz für Tabakwaren und inwiefern sie noch Werbung machen dürfen. Vor einigen Jahren sah alles noch ganz anders aus. Zu dieser Zeit hatten die Tabakindustrien noch freie Bahn im Bereich Werbung und was soll man sagen, sie haben ihre Chance genutzt.

Wer heutzutage raucht, wird kaum als Vorbild angesehen. Sport und rauchen? Keine Kombination die man heute noch sehen würde. In der Boom Phase der Zigaretten, galt man aber vorallem als Sportler, wenn man geraucht hat. Zigaretten machen einem sogar dünn, wenn man alten Werbeplakaten glauben schenken möchte. Monte

Vom Arzt empfohlen

Nicht nur Sportler machten für Kippen Werbung, auch Ärzte priesen das Rauchen an. Es sei sogar gesund, hiess es damals noch. Rauchen macht gelbe Zähne? Von dem wussten die Zahnärzte offenbar noch nichts, denn auch sie empfahlen ihre Lieblingsmarken.

Mütter und Babys auch mit im Boot

Eine schwangere Frau die raucht gilt zurecht als unverantwortlich. In den “guten” alten Zeiten, war eine rauchende Mutter noch kein Problem. Sogar ihre Babys empfahlen ihnen, doch mal eine Zigarette anzuzünden.

Noch kein Weihnachtsgeschenk?

Wer kurz vor Weihnachten noch kein Geschenk für seine Liebsten hat, für den hat Chesterfield die Lösung. Zigaretten sind für jeden ein passendes Geschenk. Naja, zumindest wenn wir noch im 20. Jahrhundert leben würden.

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Nationalrat schränkt Werbung für Tabak ein

Nun zurück in die heutige Zeit. Der Nationalrat hat entschieden, wie sie mit Werbung von Zigaretten umgehen möchten. In der Presse und im Internet soll die Werbung grundsätzlich nicht verboten werden. Allerdings soll es Einschränkungen geben, wenn sich die Werbung auf Internetseiten oder Medien befindet, welche für Minderjährige bestimmt sind. Ebenfalls wird das Sponsoring eingeschränkt, wenn die Veranstaltungen in der Schweiz auch internationalen Charakter haben oder auf ein minderjähriges Publikum abzielen. Ausserdem können die Kantone selbst nicht über strengere Massnahmen entscheiden. Der Nationalrat strich diesen Artikel aus dem Gesetz.

08.12.2020, Annabelle Wiebach