Die schwedische Pop-Ikone Agnes meldet sich mit ihrem sechsten Studioalbum «BEAUTIFUL MADNESS» zurück. Der Name ist Programm. Auf der Platte setzt sich Agnes mit ihren eigenen Widersprüchen auseinander: Stärke und Zweifel, Erfolg und Unsicherheit, Schönheit und Chaos. Anstatt diese Gegensätze aufzulösen, feiert sie sie als Teil ihrer Identität. Dieses Motiv zieht sich als roter Faden durch das gesamte Album.
Im Gegensatz zu den Vorgängeralben, die sich im klassischen Dance-Pop-Bereich bewegten, setzt Agnes auf «BEAUTIFUL MADNESS» vermehrt auf House und Techno. Erst gegen Ende wird die Pop-Schraube wieder angezogen. Ruhige Momente sucht man indessen vergeblich, denn das Album bleibt nahezu durchgehend in Bewegung und ist klar für den Dancefloor geschrieben.
«BEAUTIFUL MADNESS» ist also ein Dance-Album, das gleichzeitig eine starke Botschaft vermittelt. Schliesslich lässt sich Selbstakzeptanz nicht ohne Tanz schreiben.