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Es ist Anfang August und die meisten Jugendlichen machen ihren Ersten Schritt in das Berufsleben. Hierbei gibt es Berufe, welche beliebter oder weniger beliebt sind. Für viele Firmen ist es jedoch je länger je mehr eine Challenge überhaupt Lernende zu finden.
Die Welt wird immer digitaler und diesem Fortschritt passen sich auch die Interessen der Jugendlichen an. Deshalb sind die technologischen Berufe wie Informatiker:in oder Entwickler:in digitales Business bei der Berufswahl beliebt. Auch die traditionelle Kaufmännische Ausbildung ist nach wie vor hoch im Kurs. Schwieriger wird es bei den handwerklichen Berufen wie Anlage- und Apparatebauer:in sowie Polymechaniker:in. Diese Branchen müssen mit gegen den Ruf, in dunklen Werkstätten mit viel Lärm und Staub zu arbeiten, kämpfen. Wie es aber Andreas Bischof, Leiter der Berufsbildung der Firma Bühler AG in Uzwil sagt, macht er sich um diese Berufe keine Sorgen. «Ich bin überzeugt, dass man in Zukunft merkt, dass es Leute braucht, welche noch anpacken können.»
Wie unbeliebtere Berufe wieder attraktiver werden
«Man muss den jungen Leuten zeigen, dass sich diese handwerklichen Werkstätten verändert haben.», so Andreas Bischof. Hierfür muss man bereits in der Sekundarstufe den Einstieg in diese Berufswelt aufzeigen. Mit einer Berufserkundigung können die Schüler:innen auch sehen, dass es in den Werkstätten weder dunkel ist, noch komisch riecht. Man arbeitet mit hoch technologischen Maschinen, welche interessante Produkte herstellen.
Möglichkeiten für einen späteren Lehrbeginn
Alle aus der Klasse haben schon einen Ausbildungsplatz. Man selbst aber nicht. In diesem Fall sollte man sich nicht zu viel Druck machen. Auf der Lena Plattform werden zum Beispiel für jeden Kanton noch offene Lehrstellen angezeigt. Hier hat man bis zu den Herbstferien Zeit, sich für einen Betrieb zu entscheiden. Es ist kein Problem einfach zwei oder drei Wochen später anzufangen. Wenn aber auch das nicht gelingt, muss man sich keine Sorge machen. Auch ein halbes Jahr später kann noch mit einer Lehre begonnen werden. Hierbei muss der Lehrbetrieb mit dem Amt für Beruf zusammenarbeiten, sodass Verpasstes auch sicher nachgeholt werden kann.
Alissia Urso, 05.08.2024