Im thurgauischen Amlikon nutzen Teenager ihre Sommerferien für ein etwas ungewohntes Sportcamp. Sie lernen in fünf Tagen ein Segelflugzeug zu fliegen. Das Jugendsportcamp für Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren findet dieses Jahr zum elften Mal statt. Natürlich müssen die jungen Piloten zuerst die Theorie kennen lernen. toxic.fm war am ersten Camp Tag mit dabei.
Hoch hinaus wollen zehn Jugendliche im Jugendsportcamp «Segelfliegen». Dieses wird vom Thurgauer Sportamt in Zusammenarbeit mit der Segelfluggruppe Cumulus organisiert. Aber bevor es in die Luft geht, müssen die Jungs einen Theorie-Morgen durchlaufen. Dazu gehören auch praktische Übungen um und am Segelflieger.

Einer der drei Posten ist das Hinausfahren und Parkieren eines Segelflugzeuges. Der Leiter des Camps, Manuel Keller, sagt: «Das Parkieren wie auch das Rausrollen eines Seglers ist Teamarbeit. Wenn man das nicht kann, kann man das Fliegen auch gleich sein lassen.»
Eine weitere Station ist das Kennenlernen des Segelflugzeuges. Die Jugendlichen sitzen zum ersten Mal in das Cockpit und dürfen alle Hebel betätigen. Zudem gehen sie den Ablauf vor dem Start durch.

Beim letzten Posten werden die jungen Piloten nochmals getestet. Dafür müssen sie Auskunft darüber geben, ob am und im Segelflugzeug alles in Ordnung ist. Zum Beispiel, ob der Fallschirm in Takt ist oder die Amaturen-Knöpfe funktionieren.

Bereits am Montagnachmittag hatten die Schüler ihren ersten Flug als Begleitpersonen. «Das Ziel ist, dass die Schüler am Mittwoch fast allein Fliegen können. Natürlich in Begleitung von einem Fluglehrer.», sagt Fluglehrer Pepe.

Noch mehr zum ersten Tag im Jugendsportcamp hörst du im Beitrag von Julia Wüthrich.